Aktuelles zum Corona-Virus: Stadt Maulbronn

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Aktuelles zum Corona-Virus

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (Covid-19)

Aufgrund der weiterhin dynamischen Lageentwicklung bezüglich der Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg (und der ganzen Welt) ist zum Schutz der Bevölkerung ein unverzügliches und entschlossenes Handeln notwendig – auch in unserem kleinen Städtle Maulbronn.

Es bedarf weitreichender Maßnahmen zu Kontaktreduzierungen, um eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Die Stadt Maulbronn appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die nachstehend aufgeführten Maßnahmen und Vorkehrungen umgehend umzusetzen.

Die von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus 
bzw. die entsprechende Rechtsverordnung:

Übersicht über die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-VO

 

Informationen zur Erkrankung, Schutzmaßnahmen und der Situation im Enzkreis

Link zum Gesundheitsamt Enzkreis

 

Weitere aktuelle Informationen:

Sozialministerium BaWü: Aktuelle Informationen zur Situation in Baden-Württemberg

Robert-Koch-Institut: Informationen zum Corona-Virus

Kultusministerium: Spezielle Informationen zu Schulen und Kindergärten

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Infoseite infektionsschutz.de

Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Das Gesundheitsamt und die Stadtverwaltung erhält derzeit viele Anfragen von Reiserückkehrern zum notwendigen Vorgehen. Gerne schildern wir Ihnen daher die wichtigsten Punkte:

Einreisende aus einem Risikogebiet sind verpflichtet sich bei der Stadtverwaltung Maulbronn als zuständige Ortspolizeibehörde zu melden.

Laut aktueller Corona-VO Einreise-Quarantäne gilt bei Einreisen aus Risikogebieten automatisch eine 14tägige Quarantänepflicht. Hinzu kommt die Verpflichtung zur Durchführung eines Tests.

Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses besteht die Quarantänepflicht. Das heißt, Reiserückkehrer aus Risikogebieten dürfen sich nur zu Hause aufhalten und müssen dabei den Kontakt mit allen nicht zu Ihrem Haushalt gehörenden Personen unbedingt vermeiden.

Mindestens bis zum Erhalt eines negativen Testbefundes muss die Quarantäne nach der „Corona-VO Einreisequarantäne“ zwingend eingehalten werden.

Die Meldung der Rückkehr kann entweder telefonisch – Rufnummer 07043/103-0 - oder außerhalb der Öffnungszeiten elektronisch auf per Mail unter der Adresse info@maulbronn.de erfolgen.

Die Stadtverwaltung benötigt für die Bearbeitung folgende Angaben:

Name, Vorname und Anschrift
Einreisedatum und Reiseland
(Nachweis z.B. Flugticket/Bordkarten etc.)
Krankheitssymptome: ja/nein
Test auf SARS-CoV-2: ja/nein
(ggfls. Nachweis zum Testergebnis als JPG- oder PDF-Datei)

 Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an die Stadtverwaltung Maulbronn unter der Rufnummer 07043/103-0.

 

Hilfsangebote für die Bürgerinnen und Bürger der sogenannten Risikogruppe

Menschen, die über 70 Jahre alt oder gesundheitlich vorbelastet sind, sollten zur Zeit ganz besonders auf sich achten. Einige Vereine und Organsiationen bieten deshalb ihre Hilfe an bei Lebensmitteleinkäufen oder Gängen zur Apotheke, zur Post, ...

zu den Hilfsangeboten

 

Wichtige Hinweise für Personen mit höherem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf

Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen

Das Land richtet eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein. Die Nummer 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschalten.

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

Richtiger Gebrauch von Mund-Nasen-Schutz minimiert das Ansteckungsrisiko – Handschuhe eher nicht zum Eigenschutz geeignet

ENZKREIS. Ab dem kommenden Montag, 27. April, gilt für den Einkauf und den ÖPNV nun auch in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. „Dafür braucht es keine teuren, professionellen Masken“, erklärt Dr. Brigitte Joggerst, Leiterin des Gesundheitsamtes beim Landratsamt Enzkreis, sogenannte "Community-Masken" reichen dafür völlig aus. Denn unstrittig sei, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) auch in Form einer reinen textilen Barriere durchaus einen positiven Effekt hat.

Joggerst verweist dazu auf die Einschätzung des Bundesamtes für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM), auf das sich auch das Robert-Koch-Institut bezieht. Demnach können geeignete Masken durchaus dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchen-Auswurfs zu reduzieren. „Tröpfchen, die man beispielsweise beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, werden dadurch abgefangen. Damit verringert sich das Risiko, eine andere Person anzustecken“, erklärt sie. „Auf diese Weise können die Masken bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten", ist die Ärztin sicher.

Laut Dr. Joggerst hätten MNS im Übrigen noch einen weiteren positiven Effekt: „Sie unterstützen sichtbar das Bewusstsein für „social distancing“ sowie den gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen.“

Für die optimale Wirksamkeit ist es jedoch wichtig, dass ein MNS oder die Mund-Nasen-Bedeckung korrekt sitzt, also eng anliegend getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt wird, betont die Expertin. Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen finden sich unter www.bfarm.de. Belege dafür, dass ein MNS oder eine Mund-Nasen-Bedeckung den Träger selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt, gäbe es allerdings nicht. Aus diesem Grund hält es Joggerst für unumgänglich, weiterhin die empfohlene Abstandsregel von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. „Auf keinen Fall sollte das Tragen eines MNS oder einer Mund-Nasen-Bedeckung dazu führen, dass wir auf die Abstandsregel oder gar auf die Husten- und Niesregeln nicht mehr achten und die Händehygiene vernachlässigen“, warnt die Leiterin des Gesundheitsamtes.

Vor allem letzteres sei enorm wichtig. Derzeit beobachte sie, dass zunehmend Menschen beispielsweise mit Handschuhen einkaufen. Davon hält die Expertin jedoch nichts: „Ob man sich nun mit der bloßen oder mit einer behandschuhten Hand ins Gesicht fasst und sich dabei ansteckt, macht keinen Unterschied“, warnt sie. Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit respiratorischen Erregern zu schützen, seien eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten eindeutig die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen. „Davor schützt ein Handschuh – egal aus welchem Material – in keiner Weise“, macht Dr. Joggerst deutlich.

Und noch ein Aspekt spricht für das Tragen eines MNS: Längst nicht jeder, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist, bemerkt das auch, sondern führt Symptome wie Husten- und Niesreiz jetzt im Frühling eventuell auch auf eine bestehende Pollenallergie zurück. In der Regel sind Betroffene jedoch bereits mit leichten Symptomen ansteckend. Manche Infizierte erkranken gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem ausscheiden. In diesen Fällen kann das vorsorgliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern, insbesondere in öffentlichen Räumen, in denen der Sicherheitsabstand nur schwer eingehalten werden kann, wie eben zum Beispiel in Busse und Bahnen und beim Einkauf.

Wer sich eine Maske selbst nähen möchte, sollte folgendes beachten: Feste, dicht gewebte Stoffe sind zu bevorzugen. Sie sollten mindestens bei 60°, besser bei 95° Grad waschbar sein. Nach dem Abnehmen kurze Zeit in Beuteln luftdicht aufbewahren oder sofort waschen. Praktische Hinweise dazu finden sich im Video der Landesregierung. Nähanleitungen finden sich auch unterwww.sueddeutsche.de/kultur/corona-schnittmuster-maske-naehen-1.4867096 oder www.swrfernsehen.de/marktcheck/corona-mundschutz-maske-selbst-naehen-anleitung-100.html  

Vermeidung der Ausbreitung von Coronavirus-Erkrankungen - Verhaltensempfehlungen und Hygienetipps

Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Erkrankungen (COVID 19) sind allgemeine Hygienemaßnahmen wie Abstand halten beim Husten und Niesen, dabei Armbeuge vor Mund und Nase halten, die Hände regelmäßig mit Wasser und Seife waschen, Berührungen von Augen, Nase und Mund vermeiden. Damit kann jeder Bürger einen Beitrag leisten zur Vermeidung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Erkrankungen. Die Maßnahmen schützen auch vor einer Übertragung der derzeit noch sehr stark zirkulierenden Grippeviren oder anderer Auslöser von Erkältungskrankheiten. Sie sollten durch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen wie die Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich sowie eine Reduzierung der Reisetätigkeit ergänzt werden.

Merkblatt: Allgemeine Verhaltensempfehlungen (barrierefreies PDF)

Merkblatt: Virusinfektionen – Hygiene schützt! (barrierefreies PDF)

Infektionen vorbeugen - die 10 wichtigsten Hygienetipps