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Aktuelles

Autor: Frau Fegert
Artikel vom 05.02.2020

Deutsch-Französischer Abend im Saal der Feuerwache

Partnerschaftskomitee und Freunde feiern bei Chansons, Flammkuchen und Maulbronner Wein

Weil der Gemeinderat am 22. Januar seine erste Sitzung des Jahres abhielt, wurde der Deutsch-Französische Abend in diesem Jahr einen Tag früher, am 21. Januar gefeiert. Wie jedes Jahr richtete das Partnerschaftskomitee ein gemütliches Beisammensein aus im Gedenken an den „Elysée-Vertrag“, mit dem General Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22.01.1963 in Paris die deutsch-französische Zusammenarbeit besiegelten.

In seiner Ansprache richtete Bürgermeister Felchle seinen Blick auf das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung Deutschlands. Dies war nur dank eines Umdenkens möglich. Nach 1945 wurde klar, dass sich etwas ändern müsse. Ehemalige Feinde reichten sich die Hände und legten so den Grundstein für unser Grundgesetz, den freundschaftlichen Austausch, die Nato, die Deutsche Einheit, die Europäische Union und für den Frieden. Natürlich, führte der Bürgermeister weiter aus, gab es Rückschläge, Höhen und Tiefen. Aber trotzdem oder vor allem deshalb sollten wir in diesem Sinne weitermachen. Der Rathauschef warnte vor einem erneuten Umdenken in die „falsche Richtung“. Wir Deutschen hätten es schon einmal erlebt und sollten alles dafür tun, dass die schrecklichen Taten sich nicht wiederholten.

Gerade deshalb sei der Deutsch-Französische Tag so wichtig, meinte Bürgermeister Felchle. Er biete die Gelegenheit, Gemeinschaft zu pflegen und sich zuzuhören. Wie gut das manchmal klappen kann, zeigt das Beispiel von Astrid und Philippe. Die beiden Partnerschaftskomitee-Angehörigen haben sich im letzten Jahr das Ja-Wort gegeben. Bürgermeister Felchle gratulierte den frisch Verheirateten und überreichte einen Blumenstrauß.

Auch Karl Kieferle, der neue Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, erinnerte an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer. Charles de Gaulle, der während des ersten Weltkriegs in deutsche Kriegsgefangenschaft geriet und Konrad Adenauer, der unter der Gewaltherrschaft der Nazis zu leiden hatte, reichten sich die Hand. Und wir dürfen auf 75 Jahre Frieden zurückblicken, so Karl Kieferle.

Im Anschluss an die Reden wurden Flammkuchen aus dem Food Truck „Flammekueche“ gereicht und der Elsässer Benoît Kuhlo unterhielt mit französischen Chansons.