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Kultur- und Klosterstadt Maulbronn

mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Das Kloster Maulbronn

seit 1993 Unesco Weltkulturerbe

Kultur- und Klosterstadt Maulbronn

seit 1993 Unesco Weltkulturerbe

Hauptbereich

Freizeit & Tourismus aktuell

Autor: Frau Fegert
Artikel vom 13.04.2021

Das Kloster Maulbronn und seine Tiere

Die Gründungslegende mit dem Maultier

Dass sich um Maulbronns Vergangenheit Legenden und Erzählungen ranken, ist für einen so traditionsreichen Ort gewiss nicht außergewöhnlich.

Dabei spielen bisweilen auch Tiere eine ganz eigene Rolle. Schon die Gründung des Klosters wird mit einem Maultier in Verbindung gebracht: Auf der Suche nach einem Siedlungsplatz, der geeigneter war als derjenige in Eckenweiher (Mühlacker), hatten der Legende nach die Zisterziensermönche ein Maultier mit einem Geldsack beladen, ihm einen Segensspruch und einen Rutenhieb mit auf den Weg gegeben und es dann lostrotten lassen. An jener Stelle, wo sich heute das Kloster befindet, blieb das Maultier stehen und stillte an einer Quelle seinen Durst. Die Mönche sahen darin ein Zeichen des Himmels und beschlossen, an diesem Platz ihr Kloster zu errichten.

An die Legende erinnern bis heute sowohl der Namen und das Wappen von Maulbronn als auch die mit 1511 datierte Darstellung eines trinkenden Maultiers im Gewölbe der Brunnenkapelle. Nebenbei bemerkt haben weitere Klöster wie Allerheiligen im Schwarzwald, Heilsbronn, Heisterbach, Altenberg, Marienberg (bei Mals in Südtirol) oder Sveta Trosita im Ljulingebirge (bei Sofia) eine ähnliche Gründungslegende.

Die Maulbronner Klosterhunde

Vor der Geburt des heiligen Bernhards von Clairvaux, der in seinem späteren Leben als Abt für die Verbreitung des Zisterzienserordens in ganz Europa sorgte, hatte ihn seine Mutter in einer Vision als bellenden kleinen weißen Hund mit rötlichem
Rücken gesehen. Sinnbildlich wurde es so gedeutet, dass sie den künftigen „Wachhund Gottes“ unter dem Herzen trüge.

Damit sind die in Stein gehauenen Maulbronner Klosterhunde mit ihrem robusten Erscheinungsbild kaum in Verbindung zu bringen. Wer auf das Klostertor zugeht, sieht links unter dem Dachgesims des anschließenden Gebäudes (Klosterhof 37) an der nordwestlichen Ecke zur Klosterapotheke hin die Sandsteinskulptur eines Hundes. Diese ist rund drei Jahrhunderte älter als das mit 1777 datierte einstige Wohngebäude. Vor 100 Jahren schrieb darüber der Ephorus des Evang. Seminars Maulbronn und Architekturhistoriker Adolf Mettler in der Zeitung „Schwäbischer Merkur“ (Nr. 335, S. 7) folgendes:

„Es ist ein in den Formen des späteren Mittelalters gut gearbeitetes Stück. Auf einer sich abdachenden Platte liegt ein derber Köter, der einen mit den Vorderpfoten festgehaltenen großen Knochen gierig benagt. Der Ort und die unorganische Einmauerung des Steins lassen keine Zweifel daran, dass er anderswoher stammt und nachträglich hier eingeführt worden ist. Drinnen im Klosterhof begegnet uns auch bald sein Gegenstück am ursprünglichen Platz. Aus der Front des eigentlichen Klosters […] tritt da, ein stattlicher gotischer Giebel aus dem Jahr 1479 vor […], mit einer bemerkenswert schönen Kreuzblume gekrönt. Am unteren Ende der mit schweren Steinplatten abgedeckten Giebelschrägen liegt beiderseits ein mit einem Knochen beschäftigter Hund. Die eine Figur ist alt und unverkennbar das Gegenstück des vor das äußere Tor verschleppten Kameraden, die andere wurde, wenn ich recht berichtet bin, bei der letzten Klosterrestauration erneuert, weil man das echte Stück nicht wieder ausbrechen wollte oder konnte. […] Wie kam man nun auf den Gedanken, den Treppenhausgiebel mit Hundegestalten zu verzieren, und was hatten sie zu bedeuten? Plastische Betonung der Endigungen der Giebelschrägen war der Spätgotik geläufig, ebenso liebte das Mittelalter die dekorative Verwendung von Tierfiguren am Außenbau […].“

Zusammenfassend vermutete Adolf Mettler, dass Wachhunde im Kloster gehalten wurden, nicht zuletzt um Vorräte im großen Keller unweit des erwähnten gotischen Treppenturms zu schützen. Von den Wachhunden sollte wohl der Bildhauer inspiriert worden sein, als er die Hundeskulpturen schuf. Aber nicht nur zum Schutz brauchte man Hunde im Kloster, sondern auch zur Jagd der Äbte wurden sie benötigt. So schloss 1485 Abt Johann V. Riescher von Laudenburg mit Graf Eberhard im Bart u. a.
einen Vertrag über die Jagdprivilegien ab. Immerhin wurde dem ersten evangelischen Abt Valentin Vannius noch Mitte des 16. Jahrhunderts, nachdem die Zisterzienserabtei aufgelöst worden war, ein „Gnadenjagen“ im Gebiet um das Kloster eingeräumt.

Maulbronner Klosterkatzen

Die Maulbronner haben den Necknamen „d’Kloschderkätzle“, was auf die früher zahlreich im Klosterareal gehaltenen Katzen zurückzuführen ist, die dort im Frucht- und Haberkasten, den Scheunen und der Klostermühle Mäuse und Ratten vertilgen sollten. So berichtet der schwäbische Dichter Justinus Kerner in seinem 1849 erschienenen „Bilderbuch aus meiner Knabenzeit“ von Ratten, die man in hellen Mondscheinnächten „aus einem Kellerloche des Oberamteigebäudes [Jagdschloss] in einer langen, schwarzen Prozession, eine hinter der andern, über die Straße zu den benachbarten Brunnen, dort zu saufen, langsam ziehen sah“. Diesen rückte man aber nicht zu Leibe, weil man befürchtete, „hinter ihnen könnte doch der Teufel stecken, sie seien noch von den alten Klosterzeiten her und könnten gar verwünschte Mönche sein.“ Ebenso erwähnt Kerner den Geisterspuk um das Jahr 1660, bei dem ein Prälat namens Schlotterbeck von einer schwarzen Geisterkatze heimgesucht wurde, „die aber größer als eine gewöhnliche Katze und hinten höher als vorn war“. Damals soll es zu unerklärlichen Phänomenen und bisweilen auch brandgefährlichen Situationen gekommen sein. Dem fügte Kerner hinzu: „Diese Geisterkatze wurde meistens, nachdem irgend so ein Spuk geschehen war, sogleich gesehen.“

In der amtlichen Überlieferung hingegen findet sich in einer Akte aus dem Jahr 1607 über die „reformierte Klosterhaushaltung in Maulbronn“, die heute im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrt wird, der Hinweis, dass in der Pfisterei, also der Bäckerei, die zur Klostermühle gehörte, beständig sechs oder sieben Katzen zu halten waren. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich Mäuse an den Korn- und Mehlkästen in der Bäckerei zu schaffen machten. Um die Katzen in der Bäckerei zu halten, wurden sie mit Suppe und Brot gefüttert.

Stadtarchiv Maulbronn, Martin Ehlers