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seit 1993 Unesco Weltkulturerbe
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Aktuelles

Autor: Frau Fegert
Artikel vom 15.03.2017

18. Ostereiermarkt in Maulbronn

18. Ostereiermarkt in Maulbronn

Zum 18. Male bereits jährte sich am letzten Wochenende der Ostereiermarkt im ehemaligen Fruchtkasten des Maulbronner Klosters. Wie jedes Jahr war der Besucherstrom gewaltig und die ausgestellten Ostereier traumhaft schön. Mit über 50 Ausstellern aus Deutschland und dem europäischen Ausland waren die Auswahl und die Varietät der dargebotenen Eier – man sollte eher von Kunstwerken sprechen - sehr vielfältig. Von Wachstechnik zu traditioneller Kratztechnik, von Aquarell zu Acryl, von Gravur über Scherenschnitt zum Papiertheater war alles dabei. Aber auch mit Glasperlen bestückte oder Occhi-Spitze eingefasste kleine Wunderwerke gab es zu kaufen. Straußeneier, Eier von Gänsen, Schwänen (aus den Niederlanden), von Finken und Wellensittichen, was das Herz begehrt.

Viel Geduld und eine ruhige Hand braucht man für das Bemalen und Verzieren der Eier aber auch gutes Werkzeug.

Der Ostereiermarkt, wenn auch eine private Veranstaltung, ist aus dem Maulbronner Veranstaltungsprogramm nicht mehr wegzudenken, so Bürgermeister Andreas Felchle in einem Pressegespräch letzte Woche. Es sei ein schöner Baustein für Kultur und Tourismus, pflichtete Peter Braun, Leiter der Klosterverwaltung, bei. Frau Finn, Veranstalterin des Ostereiermarktes, liegt die Zusammenarbeit mit der Stadt Maulbronn besonders am Herzen. Eine solche Kulisse und das gute Zusammenspiel mit den Verantwortlichen der Stadt- und Klosterverwaltung lassen gerne über das begrenzte Besuchervolumen der Stadthalle hinwegschauen.

Auf Frau Finns Impuls hin entstand auch die besonders schöne Tradition des Osterbrunnens. Seit 17 Jahren schmücken die Landfrauen von Zaisersweiher ehrenamtlich den Brunnen im Klosterhof. Und wie Gisela Radke von den Landfrauen hinzufügte, inzwischen auch die Dorfbrunnen in Zaisersweiher und in Schmie. Einen großen Dank an die Landfrauen.

Im Anschluss an das Pressegespräch überreichte Frau Finn Herrn Felchle, Herrn Braun und Frau Radke drei „Ostereier-Theater“, in denen das Maulbronner Kloster eingebaut ist. Eines der Eier ist in einem Schaukasten im ersten Stock des Rathauses zu sehen.

Veranstalterin Christine Finn, Ostereierkünstlerin Kerstin Menzer-Reich, Gisela Radke von den Landfrauen und Peter Braun, Leiter der Klosterverwaltung beim Pressegespräch
Das Maulbronner Theaterei
Mit Occhispitze verzierte Eier von Pia Högner
Eier aus feinem Kristall
Sorbische Ostereier mit Wachs-Brossier-Technik dekoriert von Ingrid Schütze
Kleine bemalte Kunstwerke von Fanny Schick (Aquarell und Lack)
Es wurde auch gearbeitet auf dem Ostereiermarkt. Hier Yvonne Strauß, die die traditionelle Kratztechnik anwendet.
10 Stunden pro Ei benötigt Olga Semberco aus Rumänien für die Herstellung eines Eis
Zum ersten Mal dabei, Kerstin Menzer-Reich aus Enzberg. Sie graviert naturbelassene Eier
Mit Acrylfarben und Tusche und mit einer ruhigen Hand verziert Helene Schwarz ihre Ostereier
Schon kurz nach der Eröffnung strömten die Besucher in die Stadthalle, um die kleinen Kunstwerke zu betrachten und für ihre Osterdekoration zu kaufen
Ostereier mit japanischem Flair von Manuela Poggensee
Nicht nur Ostereier gab es. Auch aus Holz gearbeitete Hasen, Küken - und echte Schneckenhäuser. Dazu rezitiert Helmut Schober auch schon einmal das Schnirkelschnecken-Gedicht
 

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