Aktuelles: Stadt Maulbronn

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Kultur- und Klosterstadt Maulbronn

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Das Kloster Maulbronn

seit 1993 Unesco Weltkulturerbe

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seit 1993 Unesco Weltkulturerbe

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Aktuelles

Autor: Frau Fegert
Artikel vom 16.05.2019

25 Jahre UNESCO Weltkulturerbe - Das Vermächtnis der Zisterzienser

Zum Jubiläum kamen viele Maulbronner, Besucher von Nah und Fern und viele politische Ehrengäste in die Klosteranlage Maulbronn. Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Finanzministerin Edith Sitzmann und Staatssekretärin Katrin Schütz waren angereist, ebenso die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann, Landtagsabgeordneter Prof. Erik Schweickert, Landrat Bastian Rosenau und viele weitere Kreisräte, Bürgermeister und Gemeinderäte. Die Stadtkapelle gab den musikalischen Auftakt im Anschluss an den Gottesdienst, den Pfarrerin von Wagner gemeinsam mit Pfarrerin Kannenberger gestaltete.

Der Titel UNESCO Weltkulturerbe sei kein Marketinglabel, so Bürgermeister Andreas Felchle in seiner Anspräche. Es sei vielmehr eine Verpflichtung zum Erhalt. Sein Dank galt allen Beteiligten, die dieser Verantwortung gerecht werden. Die Klosteranlage sei und bleibe ein Ort der Geistlichkeit, sie sei aber auch der Mittelpunkt der Stadt, Markt- und Begegnungsstätte.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann nannte das Maulbronner Kloster zuvor ein „Juwel des Landes“. Die Zisterzienser hätten mit der Gründung des Klosters „die Seele unseres Landes mitgeprägt und die Europas“, hob der Ministerpräsident hervor. Sie bildeten das erste europäische Wirtschafts- und Kulturnetzwerk. Damit spannte er den Bogen zu den bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen und forderte zur bedachten Stimmabgabe auf. „Geben Sie Ihre Stimme sehr ernsthaft ab an die Politiker, die Europa weiterbauen wollen“, appellierte er.

Dass das Kloster Maulbronn dem Land lieb und teuer ist, belegte Finanzministerin Edith Sitzmann mit Zahlen. Seit 1993 seien 57 Mio. Euro in die Sanierungsarbeiten geflossen. „Vor der Sanierung ist nach der Sanierung“ meinte die Ministerin und berichtete über aktuell laufende Projekte. Das Land werde auch in Zukunft seinen Verpflichtungen zum Erhalt der Anlage nachkommen. Anschließend überreichte die Finanzministerin Barbara Gittinger von der Klosterverwaltung und Dr. Petra Pechacek, die für Kloster Maulbronn zuständige Konservatorin, die Auszeichnung „Kloster des Jahres“. Staatssekretärin Katrin Schütz lobte die Arbeit der Denkmalpfleger und Denkmalpflegerinnen.

Zur Feier des Tages öffnete das Kloster Maulbronn und auch das Seminar seine Pforten. Die Besucher konnten sonst verschlossene Winkel erkunden oder an einer von 15 kostenlosen Führungen teilnehmen. Zahlreiche Infostände und Mitmachaktionen luden ein aber auch Musik und das kulinarische Angebot der Maulbronner Gastronomen versüßten den Nachmittag im Klosterhof.

Der Ministerpräsident hatte es sich ebenfalls nicht nehmen lassen im Vorfeld und im Anschluss an seine Rede das Kloster und die Seminarräume zu besichtigen. Geführt von Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten und von Ephorus Gerhard Keitel gab es eine Führung im Schnelldurchgang. Zeit für ein Selfie mit einigen Seminaristen blieb dabei trotzdem.

Der Tag schloss mit einer Feierlichen Andacht in der Klosterkirche. So sind Maulbronn und das Kloster vielleicht um einige Freunde und Liebhaber reicher geworden, sicher aber um drei hochkarätige Einträge in das goldene Buch der Stadt.

Impressionen des Jubiläums-Tages: