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seit 1993 Unesco Weltkulturerbe
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Freizeit & Tourismus aktuell

Autor: Frau Fegert
Artikel vom 11.10.2018

Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Wilderer"

Speisen wie die Wilderer

Feines „aus dem Kessel“ und sonnig-kühles Wetter lockte viele Besucher nach Schmie

Wilderer zwischen Stromberg und Kraichgau heißt die aktuelle Sonderausstellung in der Steinhauerstube. Ein buntes Begleitprogramm sorgte bislang für viel Abwechslung und tiefere Einsichten in bestimmte Themenbereiche.

Am Tag der Deutschen Einheit waren es Gaumenfreuden, die der Bürgerverein Schmie seinem Publikum bot. Zudem lud Stadtarchivar Martin Ehlers zu einer geführten Wanderung zum Ort eines Wilderer-Verbrechens ein.

Auf dem Vorplatz der Kelter, hinter dem alten Rathaus, warteten mehrere Feuerstellen, 30 ehrenamtliche Helfer und ein Kessel voll feinem, dampfendem Rehragout, um die Besucher zu verwöhnen. So ist das in Schmie, alle packen mit an. Sogar Bürgermeister Andreas Felchle, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins, stand als Kassier zur Verfügung. Gut 200 Essen wurden ausgegeben und die 40 Kuchen waren keineswegs zu viel.

Um die 50 Gäste fanden sich so gestärkt zur 2,5-stündigen Wanderung mit Archivar Ehlers ein. Der Weg führte an den Eichelberg. Dort wurden 1679 die beiden Wilddiebe Hans Dürrmaier und Hans Georg Clauß von dem Lienzinger Forstknecht Hans Wetzel dabei ertappt, wie sie einen prächtigen Hirsch wilderten. Im Gerangel tötete Hans Georg Clauß den Forstknecht, wie er unter Folter gestand.

Wer die Wanderung verpasst hat und dennoch mehr zu dem Thema erfahren möchte, kann die Geschichte auch in dem Katalog zur Ausstellung nachlesen. Dieser kann in der Steinhauerstube erworben werden. Am Sonntag, den 21.10. ist die Ausstellung zum letzten Mal geöffnet.