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Kultur- und Klosterstadt Maulbronn
mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Das Kloster Maulbronn
seit 1993 Unesco Weltkulturerbe
Kultur- und Klosterstadt Maulbronn
seit 1993 Unesco Weltkulturerbe
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Maulbronn

Stadtgeschichte Maulbronn

Die Geschichte der politischen Gemeinde Maulbronn beginnt erst im Jahr 1838. Durch den Gemeindebildungsvertrag wurde eine mit Hoheits- und Steuererhebungsrechten ausgestattete neue Gemeinde geschaffen. Neue Häuser entstanden, die Einwohnerzahl stieg und gute Gaststätten luden die Besucher zum längeren Verweilen ein. Das gewachsene Selbstbewußtsein der Gemeinde Maulbronn erfuhr durch die Stadterhebung im Jahr 1886 eine wichtige Bestätigung. Auch nach der Stadterhebung behielt das Klosterkameralamt, die für die Verwaltung des ehemaligen Klosterbesitzes zuständige Stelle, seinen Sitz in Maulbronn und machte den Ort in manchen Bereichen zu einem Verwaltungsmittelpunkt. Landwirtschaft, Weinbau, Handel und Handwerk prägten das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Bürger Maulbronns. Bis zur Neugliederung des Landkreises 1938 blieb Maulbronn zudem Sitz des Oberamtes; Amtssitz war das Jagdschloss im Klosterhof.

Zum Zeitpunkt der Stadterhebung (1886) zählte Maulbronn 1.170 Einwohner. In den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts wuchs Maulbronn nur langsam und noch 1939 zählt es nicht mehr als 1.615 Einwohner. Erst durch die Zuwanderung der Heimat- vertriebenen in den Nachkriegsjahren, durch die Eingemeindung Schmies und durch den gesetzlichen Zusammenschluss der Gemeinde Zaisersweiher mit Maulbronn hat sich die Einwohnerzahl gegenüber dem Vorkriegsstand fast vervierfacht und bewegt sich heute mit rund 1.000 ausländischen Mitbürgern bei ca. 6.400 Einwohnern.

Maulbronn hat im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte als Gemeinde und Stadt eine bedeutende Strukturwandlung durchgemacht. Aus einer überwiegend ländlichen Gemeinde wurde eine Industrie- und Fremdenverkehrsstadt. Namhafte gewerbliche Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, wie z.B. die Natursteinbetriebe, eine Aluminiumgießerei, eine Werkzeug- und Maschinenfabrik sowie Firmen der Elektro- und Autozubehörindustrie verleihen dem heutigen Maulbronn den Charakter einer Kleinstadt mit pulsierendem Wirtschaftsleben.

Rund 3.000 Arbeitsplätze am Ort gewährleisten der Bevölkerung Arbeits und Verdienstmöglichkeiten, die Zahl der Auspendler beträgt ca. 1.300 Personen, bei 1.700 Einpendlern. Als Schulzentrum verdankt Maulbronn seine Bedeutung vor allem dem Evangelischen Seminar, einem humanistischen Gymnasium mit Internat. Außerdem tragen die ständigen Bemühungen der Stadt, die vorhandenen Schuleinrichtungen zu verbessern wesentlich dazu bei. So konnten im Oktober 1964 das neu erstellte Volksschulgebäude sowie 1981 und 2000 Erweiterungsbauten bezogen werden. Die heutige "Schule am Silahopp" hat als Grund-, Haupt- und Werkrealschule weit über 400 Schüler. Das Progymnasium Maulbronn ist mit rund 360 Schülern in dem im Jahr 1890 erbauten Schulhaus an der Stuttgarter Straße und in Neubauten aus den Jahren 1975 und 1994 sehr gut untergebracht.

Mit großzügigen Sportanlagen und -hallen, der Stadthalle im klösterlichen Fruchtkasten, modernen Kindergärten, betreuten Altenwohnungen, der "Begegnungsstätte Postscheuer" und anderen Dienstleistungseinrichtungen wie dem bundesweit bekannten "Kinderzentrum Maulbronn", einer Spezialklinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie mit großem Ambulanz- und Fortbildungsbereich, und dem Anfang des Jahres 2002 in Betrieb gegangenen Pflegeheim "Haus Tabor" ist das Kleinzentrum Maulbronn gut ausgestattet. Maulbronn mit seiner vielbesuchten Klosteranlage übt eine große Anziehungskraft aus. Im Durchschnitt kommen jährlich etwa 300.000 Besucher aus dem In- und Ausland nach Maulbronn, um das Kloster zu besichtigen.

Naturfreibad Tiefer See

Das Naturfreibad "Tiefer See" lädt zum Baden und Kahnfahren, die waldreiche Umgebung und landschaftlich schöne Lage zu ausgedehnten Wanderungen ein.