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Kultur- und Klosterstadt Maulbronn
mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Das Kloster Maulbronn
seit 1993 Unesco Weltkulturerbe
Kultur- und Klosterstadt Maulbronn
seit 1993 Unesco Weltkulturerbe
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Museum auf dem Schafhof

Der ehemalige klösterliche Schafhof

Östlich, nur wenige hundert Meter von der ehemaligen Zisterzienserabtei Maulbronn entfernt, liegt der auf dem Plateau eines klösterlichen Steinbruchs angelegte Schafhof. Noch immer ist die Bruchkante des gelben Felsens, dessen Steine für die romanischen Bauteile des Klosters verwendet wurden, deutlich sichtbar. Der mit einem teilweise noch bis heute erkennbaren Mauerring umschlossene Schafhof stammt aus klösterlicher Zeit. Im Mittelalter avancierten die Zisterzienser zu den wichtigsten Wollproduzenten Europas. Der Schafhof wurde auch als „Ochsenhof“ bezeichnet, weil hier nicht nur die Schäferei, sondern auch der Ochsenstall war. Nachdem das Kloster Maulbronn 1504 Württemberg einverleibt und Mitte des 16. Jahrhunderts aufgelöst wurde, diente der Schafhof weiterhin vor allem der Schäferei auf den zum einstigen Klostergut gehörenden Weiden. Barocke Fachwerkgehöfte, steinerne Scheunenbauten und ein Laufbrunnen mit neugotischem Brunnenstock und einer Gruppe bronzener Schaf-Skulpturen prägen das heutige Erscheinungsbild des idyllischen Schafhofs.

Nur wenige Minuten vom Kloster entfernt: der Schafhof.
Nur wenige Minuten vom Kloster entfernt: der Schafhof.
Laufbrunnen an der Einfahrt.
Laufbrunnen an der Einfahrt.

Das „Museum auf dem Schafhof“ beim Kloster Maulbronn

Der ehemalige Maulbronner Gemeindeschafstall wurde vom Geschichts- und Heimatverein Maulbronn mit großem ehrenamtlichen Engagement ausgebaut und zu einem Museum umgestaltet. Auch die seit den 1950er Jahren stark veränderte Fassade des Gebäudes wurde rückgebaut und in das malerische Fachwerk-Ensemble seiner Umgebung harmonisch eingefügt. Ein von der Auffahrt zum Schafhof hin erkennbares historisches Wirtshausschild lädt die Gäste zum Besuch des 2009 eröffneten Museums ein.

Bauernstube
Bauernstube
Weinpresse
Weinpresse

In der musealen Ausstellung wird die Entwicklung vom klösterlichen Schafhof der ehemaligen Zisterzienserabtei Maulbronn (seit 1993 UNESCO-Weltkulturdenkmal) zur bürgerlichen Gemeinde im 19. und 20. Jahrhundert nachgezeichnet. Drei Modelle geben eine Vorstellung von der Entstehung sowie baulichen Veränderung des Schafhofareals vom Mittelalter bis zur bürgerlichen Ansiedlung. Im Obergeschoss wird verschiedenen Spuren wie der Baugeschichte des Schafstalls, der Zeitung „Maulbronner Bürgerfreund“, den bedeutenden Schilfsandstein brüchen mit ihren Steinhauerbetrieben, herausragenden Persönlichkeiten oder der touristischen Entdeckung Maulbronns seit dem 19. Jahrhundert nachgegangen. Eine Küche mit einer offenen Feuerstelle, Gerätschaften und Mobiliar des 18. und 19. Jahrhunderts lädt zum Verweilen ein und gibt ein Stimmungsbild über das Leben in einer längst vergangenen Zeit.

Wechselausstellungen im Erdgeschoss zu verschiedenen Bereichen wie Landwirtschaft, Weinbau, altem Handwerk oder lokalhistorischen Themen runden das museale Angebot ab.

Kontakt

Museum auf dem Schafhof Maulbronn
Schafhof 6
75433 Maulbronn
07043 5215 (Peter Krüger, 2. Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins Maulbronn)
07043 103-0 (Stadtverwaltung Maulbronn)
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Öffnungszeiten

April bis Oktober: jeden Sonntag von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr.
November bis März: 1. u. 3. Sonntag des Monats von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. 
Führungen für Gruppen und Schulklassen sind nach Vereinbarung möglich. Für geführte Gruppen wird eine Eintrittsgebühr von 1 Euro pro Person, mindestens 20 Euro pro Gruppe, erhoben. Eine rechtzeitige Terminvereinbarung ist erforderlich!

Hier gibt es den ausführlichen Flyer zum Download.